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Aktuelles

Konjunkturausblick 2026: Vorsichtiger Aufschwung für den Mittelstand. Doch strukturelle Risiken bleiben groß

Konjunkturausblick 2026: Vorsichtiger Aufschwung für den Mittelstand. Doch strukturelle Risiken bleiben groß

Die deutsche Wirtschaft zeigt nach drei Jahren der Stagnation erste Anzeichen einer Trendwende. Für 2026 rechnen führende Institute mit einem Wachstum von 1,2 bis 1,5 Prozent. Das ist deutlich mehr als das Minimalplus von 0,2 Prozent im laufenden Jahr. Haupttreiber sind staatliche Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung und

Hamburg beginnt Bau des 100-MW-Elektrolyseurs in Moorburg

Hamburg beginnt Bau des 100-MW-Elektrolyseurs in Moorburg

Hamburg hat den Bau des 100-MW-Elektrolyseurs im ehemaligen Kohlekraftwerk Moorburg offiziell gestartet. Die Grundsteinlegung erfolgte am 19. November. Das Vorhaben gehört zur Gesellschaft Hamburg Green Hydrogen Hub (HGHH). Ziel ist die Dekarbonisierung der Hafenwirtschaft und der Industrie. Ab der zweiten Jahreshälfte 2027 soll jährlich rund 10.000 Tonnen grüner Wasserstoff

Materialmangel in der deutschen Industrie verschärft sich: China als Auslöser von Lieferengpässen

Materialmangel in der deutschen Industrie verschärft sich: China als Auslöser von Lieferengpässen

Die deutsche Industrie kämpft mit zunehmenden Materialknappheiten. Laut dem Münchner Ifo-Institut berichten 11,2 Prozent der befragten Unternehmen von Beschaffungsproblemen bei Vorprodukten. Im Oktober lag der Anteil noch bei 5,5 Prozent. Besonders betroffen sind Branchen, die elektronische Komponenten benötigen. Die Engpässe nehmen deutlich zu. Die Lage schien nach der

Tagesthemen vom 02.12.2025

Materialmangel in der deutschen Industrie verdoppelt sich innerhalb eines Monats Eine aktuelle Umfrage des Ifo-Instituts aus München zeigt: 11,2 Prozent der befragten Industrieunternehmen berichten von Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung. Im Vormonat waren es 5,5 Prozent. Die Automobilbranche ist besonders betroffen: 27,6 Prozent der Firmen melden Lieferengpässe. Auch

DIHK will Klimaneutralität bis 2045 stoppen

DIHK will Klimaneutralität bis 2045 stoppen

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer fordert eine grundlegende Neuordnung der Klimapolitik. In einem Positionspapier schlägt sie vor, das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 aufzugeben. Stattdessen soll ein flexibles Emissionsbudget bis 2050 gelten. Zusätzlich müssten jährlich festgelegte CO2-Minderungsziele entfallen. Als Begründung nennt die DIHK die Abwanderung energieintensiver Branchen und den Verlust

Chinas Konjunktur schwächt deutsche Mittelständler: Exporte sinken, Lieferketten geraten unter Druck

Chinas Konjunktur schwächt deutsche Mittelständler: Exporte sinken, Lieferketten geraten unter Druck

Chinas Industrie und Dienstleistungen bleiben geschwächt. Neue Daten zeigen erneut einen Produktionsrückgang im Oktober 2025. Der Einkaufsmanagerindex PMI für das verarbeitende Gewerbe liegt seit acht Monaten unter der Schwelle von 50 Punkten. Gleichzeitig kühlen sich die Indizes für Dienstleistungen ab, die auch den Baubereich erfassen. Gründe sind ein schwaches Verbraucherverhalten

Tagesthemen vom 01.12.2025

Chinas Industrie profitiert nicht mehr: Gewinne sinken deutlich Chinas Industriegewinne sind im Oktober 2025 erneut deutlich gesunken. Sie lagen 5,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Rückgang folgt zwei Monaten mit starkem Wachstum. Ursache sind schwache Binnennachfrage, exportbedingte Probleme und ein deutlicher Einbruch im Bergbau. Experten sprechen von einer anhaltenden

Trumpf-Chefin fordert Streichung des Ostermontags zur Sicherung deutscher Industriearbeitsplätze

Trumpf-Chefin fordert Streichung des Ostermontags zur Sicherung deutscher Industriearbeitsplätze

Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende des Lasertechnik-Unternehmens Trumpf, plädiert dafür, den Ostermontag als gesetzlichen Feiertag abzuschaffen, um den Industriestandort Deutschland zu stärken. Sie verweist auf die hohe Zahl von Feiertagen und Krankheitstagen hierzulande im Vergleich zu Polen, China oder den USA. Ihrer Ansicht nach hat sich die globale Arbeitswelt verändert. Deutschland müsse

1,93 Millionen Elektrofahrzeuge in Deutschland

1,93 Millionen Elektrofahrzeuge in Deutschland

Nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) waren zum 1. Oktober 2025 1,93 Millionen rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) in Deutschland zugelassen. Bis Jahresende wird eine Annäherung an die Zwei-Millionen-Marke erwartet. Der Anteil vollelektrischer Neuzulassungen lag im Oktober bei 21 Prozent, ein Zuwachs von 47,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zwischen

Tagesthemen vom 30.11.2025

Elektromobilität wächst: Über 1,9 Mio. BEV in Deutschland registriert Nach Schätzungen des Kraftfahrt-Bundesamts waren am 1. Oktober 2025 rund 1,93 Millionen reine Batterie-Elektrofahrzeuge in Deutschland zugelassen. Bis Jahresende könnte die Schwelle von zwei Millionen überschritten werden. Die Neuzulassungen belegen denselben Trend: Im Oktober 2025 wurden 52.425 BEV

Neue Förderung für Elektrofahrzeuge ab 2026

Neue Förderung für Elektrofahrzeuge ab 2026

Die Bundesregierung plant ab 2026 eine gezielte Förderung für Elektroautos und Plug-in-Hybride. Zielgruppen sind Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Im Zentrum steht eine Kaufprämie von bis zu 4000 Euro, die an klare Einkommensgrenzen gebunden ist. Laut den Plänen profitieren Haushalte mit einem Bruttojahreseinkommen unter

Deutschland setzt Brüssel unter Druck: Koalition fordert Lockerung des Verbrenner-Verbots ab 2035

Deutschland setzt Brüssel unter Druck: Koalition fordert Lockerung des Verbrenner-Verbots ab 2035

Im Auftrag der Bundesregierung hat Bundeskanzler Friedrich Merz einen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen übermittelt. Ziel ist die Aufweichung des geplanten Verbrenner-Ausstiegs ab 2035. Hintergrund ist die Einigung von CDU, CSU und SPD im Koalitionsausschuss, die eine gemeinsame Linie festgelegt hat. Demnach könnten auch nach 2035 so genannte

Tagesthemen vom 29.11.2025

Deutsche Koalition setzt auf E-Fuel-Lösung zur Aufweichung des EU-Verbrennerverbots ab 2035 In Brüssel setzt die Koalition auf eine stärkere Berücksichtigung von E-Fuels im geplanten Verbot neuer Verbrennungsmotoren ab 2035. Ziel ist es, Fahrzeuge mit CO₂-neutralen Kraftstoffen auch künftig zuzulassen. Damit sollen heimische Zulieferer und die Automobilindustrie geschützt werden. Die

Mikrowellen als Schlüsseltechnologie: CO2 effizient in Treibstoff umwandeln

Mikrowellen als Schlüsseltechnologie: CO2 effizient in Treibstoff umwandeln

Forscher der Universität Tokio haben eine Methode entwickelt, die Mikrowellen gezielt zur Umwandlung von CO2 in nutzbare Treibstoffe nutzt. Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren, die viel Energie durch ungleichmäßige Wärmeverteilung verschwenden, bündelt die neue Technik die Energie an einer Stelle. Dadurch lassen sich Reaktionen bei niedrigeren Gesamttemperaturen kontrollieren. Die Energieeffizienz

Betriebsräte warnen vor Verbrenner-Verbot ab 2035

Betriebsräte warnen vor Verbrenner-Verbot ab 2035

Die Vertreter der Arbeitnehmer bei Bosch, ZF und Mahle haben der Bundesregierung eine klare Botschaft geschickt. Ein Verbot der Verbrennungsmotoren ab 2035, so wie es die EU vorsieht, würde die deutsche Zulieferindustrie hart treffen. In einem gemeinsamen Appell warnen sie vor weiteren Entlassungen und bitten Berlin, in Brüssel eine flexiblere