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Norbert Scholz

Tagesthemen vom 17.02.2026

Streikwoche bei der Autobahn GmbH Die Gewerkschaft ver.di hat bei der Autobahn GmbH des Bundes eine mehrtägige Streikwelle gestartet. Betroffen sind vor allem Autobahnmeistereien sowie Verkehrs- und Tunnelleitzentralen in vielen Regionen. Hintergrund ist ein Tarifkonflikt für rund 14.000 Beschäftigte. Ver.di fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch

Tagesthemen vom 10.02.2026

Bahn-Generalsanierung in NRW: Was Unternehmen jetzt beachten müssen Bis zum 10. Juli 2026 ist die zentrale Bahnstrecke zwischen Köln, Wuppertal und Hagen gesperrt. Fernzüge werden über Düsseldorf und das Ruhrgebiet umgeleitet und brauchen bis zu 40 Minuten länger. In Wuppertal und Solingen entfällt der Fernverkehr komplett, Hagen verliert ihn vorübergehend.

Wann Homeoffice zur Produktivitätsbremse wird und welcher Mix sinnvoll ist

Wann Homeoffice zur Produktivitätsbremse wird und welcher Mix sinnvoll ist

Eine groß angelegte Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse klärt, wie viel Homeoffice Unternehmen verkraften. Die gute Nachricht für den Mittelstand: Arbeiten von zu Hause kann tatsächlich effizienter sein. Die Einschränkung: Nur bis zu einem bestimmten Anteil. Für den Mittelstand gibt es gute

Tagesthemen vom 09.02.2026

Grüner Wasserstoff aus Algerien: Chancen für den Mittelstand Algerien positioniert sich als wichtiger künftiger Lieferant für grünen Wasserstoff nach Europa. Kernstück ist der geplante SoutH2 Corridor, eine rund 3.300 Kilometer lange Pipelineverbindung von Nordafrika über Italien und Österreich bis nach Bayern. Das Projekt hat EU-Priorität und umfasst mit HyPipe

EU will Meta zur Öffnung von WhatsApp für Konkurrenz-KI zwingen

EU will Meta zur Öffnung von WhatsApp für Konkurrenz-KI zwingen

Die Europäische Kommission erhöht den Druck auf Meta. Sie fordert, dass WhatsApp auch für KI-Anbieter der Konkurrenz geöffnet wird. Andernfalls könnten einstweilige Zwangsmaßnahmen folgen. Hintergrund ist eine betriebliche Entscheidung, die Meta im Oktober 2025 traf und seit Mitte Januar 2026 umsetzt. Innerhalb von WhatsApp Business dürfen danach nur noch Metas

Tagesthemen vom 05.02.2026

Starker Euro setzt EZB unter Zugzwang Die Europäische Zentralbank belässt den Einlagensatz zwar bei zwei Prozent, gerät aber wegen der Währungsentwicklung zunehmend unter Druck. Der Dollar verliert an Bedeutung, große Investoren und Staaten wie China fahren ihre Dollar-Bestände zurück. Zugleich hat sich der Euro spürbar aufgewertet. Das dämpft zwar die

Über drei Millionen Arbeitslose im Januar

Über drei Millionen Arbeitslose im Januar

Lage am Jahresbeginn Der Arbeitsmarkt zeigte zu Jahresbeginn eine deutlich verschärfte Lage. Im Januar 2026 stieg die Zahl der Erwerbslosen auf rund 3,085 Millionen. Das war der höchste Stand seit zwölf Jahren. Gegen Dezember wuchs die Arbeitslosigkeit um etwa 177.000 Menschen; gegenüber dem Vorjahresmonat lag der Anstieg bei

Tagesthemen vom 27.01.2026

CDU will Teilzeitrecht einschränken – Auswirkungen auf den Mittelstand Die CDU will den allgemeinen Rechtsanspruch auf Teilzeit deutlich beschneiden. Künftig sollen Beschäftigte ihre Arbeitszeit nur noch aus klar definierten Gründen reduzieren dürfen, etwa für Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen oder Weiterbildung. In anderen Fällen würde der Anspruch entfallen, ebenso der gesicherte Rückweg

Neuausrichtung der Bahn schreitet voran

Neuausrichtung der Bahn schreitet voran

Die Deutsche Bahn richtet ihr Geschäftsmodell grundlegend neu aus. Nachdem Arriva verkauft wurde, prüft der Konzern nun die Veräußerung der außereuropäischen Zugtätigkeiten. Die Sparte DB International Operations betreibt Eisenbahnbetriebsleistungen in Indien und weiteren Ländern. Sie steht auf dem Prüfstand. Für Entscheider in der Technik im Mittelstand bedeutet das: Ein großer

Mercosur-Abkommen hängt in der Warteschleife

Mercosur-Abkommen hängt in der Warteschleife

Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay steckt fest. Das EU-Parlament beschloss diese Woche, den Vertrag dem Europäischen Gerichtshof vorzulegen. Die Entscheidung war knapp. 334 Ja-Stimmen, 324 Nein-Stimmen. Der Schritt verzögert die Ratifizierung und schafft Unsicherheit für exportorientierte Unternehmen. Spaltung in der Grünen Fraktion Die

Warken prüft die telefonische Krankschreibung und ihre Folgen für Unternehmen

Warken prüft die telefonische Krankschreibung und ihre Folgen für Unternehmen

Die Debatte um den Krankenstand in Deutschland wird hitziger. Gesundheitsministerin Nina Warken kündigte an, die Regelungen zur telefonischen Krankschreibung zu prüfen. Die Koalition will Missbrauch ausschließen. Warken sagte, man brauche praktikable Lösungen. Das gelte, um mit dem hohen Krankenstand umzugehen. Sie reagierte damit auf Forderungen von Kanzler Friedrich Merz, der

Tagesthemen vom 18.01.2026

Trump droht Zölle wegen Grönland-Konflikt – Risiko für deutschen Mittelstand US-Präsident Donald Trump droht Deutschland und weiteren europäischen Staaten mit gestaffelten Strafzöllen. Anlass ist der Einfluss Dänemarks auf Grönland und die jüngste militärische Präsenz europäischer NATO-Staaten auf der Insel. Auch die Bundeswehr ist mit einem kleinen Aufklärungskontingent beteiligt, das mögliche Verteidigungsoptionen

Tagesthemen vom 11.01.2026

Sturmtief Elli stört Bahnverkehr und Lieferketten im Norden Sturmtief Elli hat am Wochenende den Bahnverkehr in Norddeutschland massiv gestört. Vor allem die Verbindungen Hamburg Berlin, Hamburg Hannover sowie Strecken in Schleswig-Holstein und Niedersachsen waren betroffen. Starker Schneefall, Verwehungen und vereiste Weichen legten zeitweise zentrale Fernverbindungen lahm. Die Deutsche Bahn räumte

Sturmtief Elli legt Norddeutschlands Bahnverkehr lahm

Sturmtief Elli legt Norddeutschlands Bahnverkehr lahm

Das Sturmtief Elli hat über das Wochenende zu deutlichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr Norddeutschlands geführt. Besonders betroffen waren die Achsen Hamburg Berlin, Hamburg Hannover sowie weitere Strecken in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Intensive Schneefälle, Verwehungen und Vereisungen von Weichensystemen führten dazu, dass wichtige Fernverbindungen zeitweise ausfielen. Die Deutsche Bahn setzte Schneeräumfahrzeuge ein