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Homeoffice stabilisiert sich bei etwa einem Viertel aller Beschäftigten in Deutschland

Photo by Mikey Harris / Unsplash

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Die Arbeitsweise in deutschen Unternehmen hat sich dauerhaft verändert. Laut dem ifo-Institut arbeiten aktuell 24,3 Prozent der Beschäftigten zumindest zeitweise von zu Hause. Die Quote ist seit 2022 stabil. Homeoffice ist kein vorübergehendes Phänomen mehr. Vor der Pandemie lag der Anteil 2019 bei 13 Prozent.

Große Unterschiede zwischen den Branchen

Es gibt deutliche Unterschiede je nach Branche. In der IT arbeiten rund 76 Prozent der Beschäftigten zumindest zeitweise von zu Hause aus. In der Unternehmensberatung sind es 68 Prozent. Im Dienstleistungssektor liegt der Anteil bei etwa 35 Prozent. Für den Mittelstand ist interessant: Im verarbeitenden Gewerbe arbeiten nur 15 Prozent im Homeoffice, in der Bauwirtschaft 4,5 Prozent. Im Handel liegt die Quote knapp bei 13 Prozent.

Hybrid statt vollständig mobil

Der Trend geht weg vom vollständigen Arbeiten im Homeoffice. Während der Pandemie 2021 noch 40 Prozent der Homeoffice-Nutzer ausschließlich zu Hause arbeiteten, sind es heute 24 Prozent. Knapp die Hälfte aller Beschäftigten mit Homeoffice-Option arbeitet weniger als die Hälfte der Arbeitszeit von zu Hause. Das deutet auf eine breite Akzeptanz von Hybrid-Modellen hin, bei denen die Mitarbeitenden regelmäßig ins Büro kommen.

Deutschland über EU-Durchschnitt

Im europäischen Vergleich liegt Deutschland mit 24 Prozent leicht über dem EU-Durchschnitt von 23 Prozent. Die Niederlande führen mit 52 Prozent deutlich an, gefolgt von Schweden mit 45 Prozent. Am unteren Ende der Spanne liegen Rumänien und Bulgarien mit jeweils 4 Prozent. Länder mit starkem Handwerks- und Bausektor sowie großem Einzelhandelssegment verzeichnen naturgemäß niedrigere Homeoffice-Quoten.

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