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BP profitiert vom Ölpreisschock, doch Schulden wachsen

Photo by David Thielen / Unsplash

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Der britische Energiekonzern BP hat im ersten Quartal 2026 von gestiegenen Ölpreisen profitiert. Das bereinigte Ergebnis lag bei 3,2 Milliarden Dollar. Es war deutlich höher als im Vorjahreszeitraum, der 1,4 Milliarden Dollar ergab. Analysten hatten mit 2,7 Milliarden Dollar gerechnet. BP übertraf diese Erwartung um mehr als 500 Millionen Dollar. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und der gestiegene Ölpreis wirkten sich positiv auf die Bilanz aus.

Außergewöhnliche Ergebnisse im Ölhandel

Der Treiber der Gewinnentwicklung war das Geschäft mit Endkundengeschäften und dem Ölhandel. In diesem Segment erzielte BP vor Steuern 3,2 Milliarden Dollar. Das war das beste Ergebnis seit 2022. Der durchschnittliche Brent-Preis lag über 81 Dollar pro Barrel. Die US-Gaspreise stiegen ebenfalls deutlich. Verbesserte Raffineriemargen stützten das operative Ergebnis zusätzlich um rund 550 Millionen Dollar. Die Preisschwankungen machten das Quartal für die Handelsabteilung außergewöhnlich, wie das Management festhielt.

Neuer Kurs unter neuer Führung

Meg O'Neill leitet das Unternehmen seit April 2026. Sie stellte eine umfassende Umbauagenda vor. Die Sparziele wurden bis 2027 auf 6,5 bis 7,5 Milliarden Dollar erhöht. Ein zentrales Ziel ist die Reduzierung der Nettoverschuldung auf 14 bis 18 Milliarden Dollar bis Ende 2027. Um dieses Ziel zu erreichen, ergreift BP mehrere Maßnahmen. Aktienrückkäufe wurden vorerst ausgesetzt. BP plant den Verkauf von Vermögenswerten im Wert von rund 20 Milliarden Dollar. Von dem Desinvestitionsprogramm sind bereits 11 Milliarden Dollar abgeschlossen oder angekündigt.

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