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Aktuelles

Bundeshaushalt 2026: Investitionen für Industrie und Innovation

Bundeshaushalt 2026: Investitionen für Industrie und Innovation

Der Bundestagsausschuss hat den Haushalt 2026 beschlossen. Die Ausgaben belaufen sich auf 524,54 Milliarden Euro. Damit liegt das Volumen rund vier Milliarden Euro höher als im ursprünglichen Regierungsentwurf. Zusätzlich stehen Mittel aus Sondervermögen bereit. Sie dienen Infrastruktur, Klimaneutralität und der Bundeswehr. Zusammen belaufen sie sich auf 79,78 Milliarden

Chinas Exportstopp für Seltene Erden bleibt vorerst ausgesetzt

Chinas Exportstopp für Seltene Erden bleibt vorerst ausgesetzt

Seit dem 9. Oktober 2025 gilt in China eine einjährige Aussetzung der Exportkontrollen für Seltene Erden. Die Maßnahme folgt einer Handelsvereinbarung zwischen den USA und China. Europäische Unternehmen erhalten kurzfristig Erleichterungen. Die Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen war ohnehin prekär und hat sich in den vergangenen Monaten weiter verschärft. Bereits im

Tagesthemen vom 17.11.2025

China hebt Exportkontrollen für Seltene Erden vorübergehend auf – doch Abhängigkeit bleibt kritisch China hat seine Exportbeschränkungen für Seltene Erden bis Oktober 2026 ausgesetzt. Die Maßnahme gilt im Rahmen einer Handelvereinbarung mit den USA. Die EU-Kommission bestätigt diese Regelung auch für europäische Unternehmen. Kurzfristig entlastet das deutsche Zulieferer in der Elektromobilität,

Zollpflicht für Billigimporte

Zollpflicht für Billigimporte

Die Europäische Union hebt die Zollfreigrenze für Billigimporte aus Drittstaaten auf. Ab 2026 sollen alle Sendungen zollpflichtig sein, unabhängig vom Warenwert. Betroffen sind vor allem China-Plattformen wie Shein, Temu und AliExpress, die bislang von der Freigrenze profitiert haben. Ziel der Maßnahme ist eine bessere Regulierung der wachsenden Masse an günstigen

Industriestrompreis und neue Gaskraftwerke: Regierung sichert Energiewende ab

Industriestrompreis und neue Gaskraftwerke: Regierung sichert Energiewende ab

Im Koalitionsausschuss hat die Bundesregierung zwei zentrale Weichenstellungen beschlossen. Ab 2026 sollen stromintensive Unternehmen von einem staatlich subventionierten Industriestrompreis profitieren. Gleichzeitig soll der Bau wasserstofffähiger Gaskraftwerke vorangetrieben werden. Bundeskanzler Friedrich Merz nannte einen Zielpreis von fünf Cent pro Kilowattstunde, der drei Jahre gelten soll. Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil bezifferte

Tagesthemen vom 14.11.2025

Subventionierter Industriestrompreis ab 2026 beschlossen Die Bundesregierung hat im Koalitionsausschuss einen staatlich subventionierten Industriestrompreis vereinbart. Von 2026 bis 2028 soll der Preis bei etwa fünf Cent pro Kilowattstunde liegen. Er soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Branchen stärken. Die Gespräche mit der EU‑Kommission zur Vereinbarkeit der Subventionen sind weit

Cerpro sammelt rund zwei Millionen Euro für KI-gestützte Qualitätssicherung im Mittelstand

Cerpro sammelt rund zwei Millionen Euro für KI-gestützte Qualitätssicherung im Mittelstand

Das Berliner Start-up Cerpro hat in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde rund zwei Millionen Euro eingeworben. Ziel ist die Weiterentwicklung einer KI-basierten Software für industrielle Qualitätssicherung im Mittelstand. Lead-Investor ist seed + speed Ventures, der Investmentarm von Carsten Maschmeyer. Co-Lead ist der Heilbronner Risikokapitalgeber D11Z, Teil der Schwarz-Gruppe. Weitere Beteiligungen kommen von EIT Manufacturing

Grüne fordern längere Entlastung für energieintensive Unternehmen: Mittelstand braucht Planungssicherheit bei Strompreisen

Grüne fordern längere Entlastung für energieintensive Unternehmen: Mittelstand braucht Planungssicherheit bei Strompreisen

Die Bundesregierung prüft seit Monaten einen befristeten Industriestrompreis, um energieintensive Unternehmen vor hohen Stromkosten zu schützen. Die Grünen im Bundestag kritisieren, dass der Rahmen zu kurzfristig und zu eng gesteckt sei. Statt der vorgesehenen dreijährigen Entlastung für 50 Prozent des Stromverbrauchs fordern sie einen Brückenpreis von fünf Cent pro Kilowattstunde.

Moderates Wachstum 2026 erwartet

Moderates Wachstum 2026 erwartet

Die deutsche Wirtschaft bewegt sich nach Jahren der Stagnation auf den Weg in die Erholung. Für das Jahr 2026 rechnen führende Institute mit einem realen BIP-Wachstum von 0,9 bis 1,7 Prozent. Die Bundesregierung bleibt optimistisch bei bis zu 1,3 Prozent. Andere Prognosen, darunter der Internationale Währungsfonds und

Tagesthemen vom 13.11.2025

Kanzleramt berät zur Krisenbewältigung bei Arzneimittelengpässen Gestern trafen sich Vertreter der Bundesregierung, der Pharmaindustrie und der Medizintechnik im Kanzleramt, um Lösungen für wiederkehrende Arzneimittelengpässe zu entwickeln. Kanzleramtschef Thorsten Frei hob die Bedeutung einer stabilen Versorgung hervor und trat für bessere Standortbedingungen deutscher Hersteller ein. Die Beteiligten aus Unternehmen, Verbänden und

HAI streicht weitere Stellen und fordert politischen Kurswechsel

HAI streicht weitere Stellen und fordert politischen Kurswechsel

Der österreichische Aluminiumhersteller Hammerer Aluminium Industries, kurz HAI, reduziert erneut Personal. Laut dem Unternehmen werden 20 Stellen im Verwaltungsbereich der Zentrale in Ranshofen gestrichen. Seit 2022 hat das Familienunternehmen damit rund 450 Arbeitsplätze abgebaut. Am Standort Oberösterreich gingen 170 Jobs verloren. Gleichzeitig sank der Umsatz von 989 Millionen Euro im

Australien setzt auf grünes Eisen und will Vorreiter der Stahldekarbonisierung werden

Australien setzt auf grünes Eisen und will Vorreiter der Stahldekarbonisierung werden

Australien stärkt seine Rolle als Rohstofflieferant durch massive Investitionen in die Produktion von grünem Eisen. Staatliche Förderprogramme im Milliardenrahmen und internationale Partnerschaften sollen die heimische Stahlindustrie klimafreundlich umbauen und zugleich neue Exportmärkte eröffnen. Für deutsche Stahlhersteller ergeben sich Chancen und Risiken: Wenn australische Rohstoffe künftig Standard in der dekarbonisierten Stahlproduktion

Rehau streicht weltweit 203 Stellen

Rehau streicht weltweit 203 Stellen

Der Kunststoffspezialist Rehau setzt im Zuge einer Neuausrichtung der Sparte Building Solutions deutschlandweit mehr als 100 Arbeitsplätze ab. In Deutschland sind 101 Stellen betroffen; der Großteil entfällt auf den Standort Erlangen. Global sind 203 Mitarbeitende von den Maßnahmen betroffen. Rafael Daum, Geschäftsführer von Rehau Building Solutions, führt wirtschaftliche Unsicherheiten, Preis-

Vorausschauende Wartung bei Landmaschinen

Vorausschauende Wartung bei Landmaschinen

Auf der Agritechnica 2025 in Hannover rücken Konzepte der vorausschauenden Wartung für Landmaschinen in den Mittelpunkt. Die Systems & Components-Messe präsentiert Lösungen, die Sensoren und Datenanalysen nutzen. Ziel ist es, Störungen früh zu erkennen. Petra Kaiser von der DLG betont die Bedeutung frühzeitiger Wartung. Sie ist wichtig für Landwirte, Lohnunternehmen

Deutsche Chemieindustrie am Tiefpunkt

Deutsche Chemieindustrie am Tiefpunkt

Die deutsche Chemieindustrie steckt in einer schweren Krise. Nach Zahlen des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) liegt die Kapazitätsauslastung derzeit bei 70 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit 1991. Die Schwelle von 82 Prozent, die für rentable Produktion nötig ist, wird deutlich unterschritten. Grundstoffhersteller sind besonders betroffen; die Pharmabranche

Deutsche Industrie vor historischem Wettbewerbsnachteil: Energiepreise und Bürokratie bremsen den Mittelstand

Deutsche Industrie vor historischem Wettbewerbsnachteil: Energiepreise und Bürokratie bremsen den Mittelstand

Mehr als jedes dritte Industrieunternehmen in Deutschland bewertet seine internationale Wettbewerbsfähigkeit als eingeschränkt. Eine ifo-Umfrage zeigt: Im Oktober 2025 gaben 36,6 Prozent der befragten Betriebe an, Nachteile gegenüber außereuropäischen Konkurrenten zu spüren. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen vor mehr als drei Jahrzehnten. Im Juli lag