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Ann-Kathrin Müller

DIHK will Klimaneutralität bis 2045 stoppen

DIHK will Klimaneutralität bis 2045 stoppen

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer fordert eine grundlegende Neuordnung der Klimapolitik. In einem Positionspapier schlägt sie vor, das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 aufzugeben. Stattdessen soll ein flexibles Emissionsbudget bis 2050 gelten. Zusätzlich müssten jährlich festgelegte CO2-Minderungsziele entfallen. Als Begründung nennt die DIHK die Abwanderung energieintensiver Branchen und den Verlust

Neue Förderung für Elektrofahrzeuge ab 2026

Neue Förderung für Elektrofahrzeuge ab 2026

Die Bundesregierung plant ab 2026 eine gezielte Förderung für Elektroautos und Plug-in-Hybride. Zielgruppen sind Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Im Zentrum steht eine Kaufprämie von bis zu 4000 Euro, die an klare Einkommensgrenzen gebunden ist. Laut den Plänen profitieren Haushalte mit einem Bruttojahreseinkommen unter

US-Zölle und hohe Energiekosten treiben Industrie ins Ausland: China und Indien als neue Standorte

US-Zölle und hohe Energiekosten treiben Industrie ins Ausland: China und Indien als neue Standorte

Deutsche Industrieunternehmen verlagern ihre Produktion zunehmend ins Ausland, um Kosten zu senken. Eine aktuelle Umfrage der DIHK zeigt, dass 40 Prozent der befragten Betriebe Investitionen außerhalb Deutschlands planen. Hauptgründe sind hohe Energiepreise, Bürokratie und eine steigende Steuerlast. Geopolitische Spannungen und drohende US-Zölle erhöhen den Druck, Lieferketten neu zu ordnen. US-Zölle

VDA schlägt Ladepflicht für Plug-in-Hybride vor – Auswirkungen auf Firmenflotten im Fokus

VDA schlägt Ladepflicht für Plug-in-Hybride vor – Auswirkungen auf Firmenflotten im Fokus

Die deutsche Autoindustrie reagiert auf wachsende Kritik an Plug-in-Hybriden mit einem ungewöhnlichen Vorschlag. Der Verband der Automobilindustrie fordert, künftige Modelle so zu konzipieren, dass Fahrer verpflichtet sind, die Batterie nach einer festgelegten Strecke zu laden. Unterlassen sie das, könnte der Verbrennungsmotor automatisch gedrosselt werden. Hintergrund ist die Diskrepanz zwischen offiziellen

Bundesrat erlaubt CO2-Speicherung unter Nord- und Ostsee

Bundesrat erlaubt CO2-Speicherung unter Nord- und Ostsee

Der Bundesrat hat am 21. November 2025 das Gesetz zur Kohlendioxid-Speicherung, zum Transport und zur Infrastruktur beschlossen. Damit wird die unterirdische Lagerung von CO2 im Meeresboden der Nord- und Ostsee erstmals in großem industriellen Maßstab zulässig. Das Gesetz wurde bereits vom Bundestag beschlossen. Es gestattet Unternehmen, CO2 in geeignete Gesteinsschichten

Schwarz-Gruppe baut KI-Rechenzentrum auf ehemaligem Braunkohlegebiet in Brandenburg

Schwarz-Gruppe baut KI-Rechenzentrum auf ehemaligem Braunkohlegebiet in Brandenburg

Die Schwarz-Gruppe plant ein Milliardenprojekt zur Errichtung eines Hochleistungs-Rechenzentrums in Lübbenau. Ziel ist eine Gigafabrik für künstliche Intelligenz auf dem Gelände eines stillgelegten Braunkohlekraftwerks. Geplant ist eine Leistung von 200 Megawatt. Damit zählt die Anlage zu den leistungsstärksten ihrer Art in Europa. Das Vorhaben verdeutlicht den Fokus des Unternehmens auf

Tagesthemen vom 14.11.2025

Subventionierter Industriestrompreis ab 2026 beschlossen Die Bundesregierung hat im Koalitionsausschuss einen staatlich subventionierten Industriestrompreis vereinbart. Von 2026 bis 2028 soll der Preis bei etwa fünf Cent pro Kilowattstunde liegen. Er soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Branchen stärken. Die Gespräche mit der EU‑Kommission zur Vereinbarkeit der Subventionen sind weit

Grüne fordern längere Entlastung für energieintensive Unternehmen: Mittelstand braucht Planungssicherheit bei Strompreisen

Grüne fordern längere Entlastung für energieintensive Unternehmen: Mittelstand braucht Planungssicherheit bei Strompreisen

Die Bundesregierung prüft seit Monaten einen befristeten Industriestrompreis, um energieintensive Unternehmen vor hohen Stromkosten zu schützen. Die Grünen im Bundestag kritisieren, dass der Rahmen zu kurzfristig und zu eng gesteckt sei. Statt der vorgesehenen dreijährigen Entlastung für 50 Prozent des Stromverbrauchs fordern sie einen Brückenpreis von fünf Cent pro Kilowattstunde.

Rehau streicht weltweit 203 Stellen

Rehau streicht weltweit 203 Stellen

Der Kunststoffspezialist Rehau setzt im Zuge einer Neuausrichtung der Sparte Building Solutions deutschlandweit mehr als 100 Arbeitsplätze ab. In Deutschland sind 101 Stellen betroffen; der Großteil entfällt auf den Standort Erlangen. Global sind 203 Mitarbeitende von den Maßnahmen betroffen. Rafael Daum, Geschäftsführer von Rehau Building Solutions, führt wirtschaftliche Unsicherheiten, Preis-

Vorausschauende Wartung bei Landmaschinen

Vorausschauende Wartung bei Landmaschinen

Auf der Agritechnica 2025 in Hannover rücken Konzepte der vorausschauenden Wartung für Landmaschinen in den Mittelpunkt. Die Systems & Components-Messe präsentiert Lösungen, die Sensoren und Datenanalysen nutzen. Ziel ist es, Störungen früh zu erkennen. Petra Kaiser von der DLG betont die Bedeutung frühzeitiger Wartung. Sie ist wichtig für Landwirte, Lohnunternehmen

Tagesthemen vom 10.11.2025

Tarifbindung bei Bundesaufträgen: Arbeitgeber drängen auf Anerkennung von Haustarifverträgen Der Bundestag berät derzeit das Bundestariftreuegesetz. Es soll Unternehmen bei öffentlichen Aufträgen des Bundes ab einer Auftragssumme von 50.000 Euro, bei Dienstleistungen ab 30.000 Euro, zur Einhaltung tariflicher Arbeitsbedingungen verpflichten. Arbeitgeberverbände fordern, dass auch betriebliche Haustarifverträge als Nachweis akzeptiert

EU-Kommission plant Verschiebung des KI-Gesetzes

EU-Kommission plant Verschiebung des KI-Gesetzes

Die Europäische Kommission plant eine deutliche Anpassung des KI-Gesetzes. Aus einem Entwurf geht hervor, dass Umsetzungsfristen verlängert werden sollen. Kleine und mittlere Unternehmen könnten von Teilen der Regulierung ausgenommen werden. Hintergrund sind Verzögerungen bei der Benennung nationaler Aufsichtsbehörden und bei der Entwicklung technischer Standards. Offiziell soll der Vorschlag Mitte November

Preisschock bei Seltenen Erden: Deutsche Autozulieferer suchen nach Wegen aus der China-Abhängigkeit

Preisschock bei Seltenen Erden: Deutsche Autozulieferer suchen nach Wegen aus der China-Abhängigkeit

Im dritten Quartal 2025 erhöhten sich die Preise für Seltene Erden erneut deutlich. Der Rohstoffpreisindex der vbw verzeichnete einen Anstieg von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Terbium und Gadolinium waren besonders betroffen: Ihre Kosten stiegen um 19 bzw. 17 Prozent. Die Entwicklung erhöht den Druck auf deutsche Zulieferer, die

Telekom und NVIDIA bauen in München eine der größten KI-Infrastrukturen Europas

Telekom und NVIDIA bauen in München eine der größten KI-Infrastrukturen Europas

Die Deutsche Telekom und der US-Chiphersteller NVIDIA planen ein milliardenschweres Gemeinschaftsprojekt. Ziel ist der Aufbau einer leistungsstarken KI-Infrastruktur in München. Ein Rechenzentrum entsteht im Tucherpark nahe dem Englischen Garten. Ab dem ersten Quartal 2026 sollen Unternehmen bedarfsgerechte Rechenkapazitäten für KI-Anwendungen erhalten. Die Telekom stellt die physische Infrastruktur bereit. NVIDIA liefert

Deutschland erhält KI-Cloud für Industrie im Jahr 2026

Deutschland erhält KI-Cloud für Industrie im Jahr 2026

Bereits im ersten Quartal 2026 steht deutschen Unternehmen eine leistungsfähige KI-Infrastruktur zur Verfügung, die vollständig in Deutschland betrieben wird. Die Deutsche Telekom, Nvidia und SAP errichten dafür die Industrial AI Cloud in München. Das Rechenzentrum soll bis zu 10.000 Nvidia-GPUs der Blackwell-Generation sowie mehr als 1.000 DGX B200-Systeme

Tagesthemen vom 30.10.2025

US-Zölle gefährden mehr als die Hälfte der deutschen Maschinenexporte Die USA planen, Zölle auch auf Stahl- und Aluminiumanteile in Maschinen zu erheben. Das trifft den deutschen Maschinenbau hart. Nach Berechnungen des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, VDMA, würden ab Dezember 2025 mehr als 56 Prozent der Exporte betroffen sein. Die