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Wirtschaft

Bundeshaushalt 2026: Investitionen für Industrie und Innovation

Bundeshaushalt 2026: Investitionen für Industrie und Innovation

Der Bundestagsausschuss hat den Haushalt 2026 beschlossen. Die Ausgaben belaufen sich auf 524,54 Milliarden Euro. Damit liegt das Volumen rund vier Milliarden Euro höher als im ursprünglichen Regierungsentwurf. Zusätzlich stehen Mittel aus Sondervermögen bereit. Sie dienen Infrastruktur, Klimaneutralität und der Bundeswehr. Zusammen belaufen sie sich auf 79,78 Milliarden

Chinas Exportstopp für Seltene Erden bleibt vorerst ausgesetzt

Chinas Exportstopp für Seltene Erden bleibt vorerst ausgesetzt

Seit dem 9. Oktober 2025 gilt in China eine einjährige Aussetzung der Exportkontrollen für Seltene Erden. Die Maßnahme folgt einer Handelsvereinbarung zwischen den USA und China. Europäische Unternehmen erhalten kurzfristig Erleichterungen. Die Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen war ohnehin prekär und hat sich in den vergangenen Monaten weiter verschärft. Bereits im

Zollpflicht für Billigimporte

Zollpflicht für Billigimporte

Die Europäische Union hebt die Zollfreigrenze für Billigimporte aus Drittstaaten auf. Ab 2026 sollen alle Sendungen zollpflichtig sein, unabhängig vom Warenwert. Betroffen sind vor allem China-Plattformen wie Shein, Temu und AliExpress, die bislang von der Freigrenze profitiert haben. Ziel der Maßnahme ist eine bessere Regulierung der wachsenden Masse an günstigen

Industriestrompreis und neue Gaskraftwerke: Regierung sichert Energiewende ab

Industriestrompreis und neue Gaskraftwerke: Regierung sichert Energiewende ab

Im Koalitionsausschuss hat die Bundesregierung zwei zentrale Weichenstellungen beschlossen. Ab 2026 sollen stromintensive Unternehmen von einem staatlich subventionierten Industriestrompreis profitieren. Gleichzeitig soll der Bau wasserstofffähiger Gaskraftwerke vorangetrieben werden. Bundeskanzler Friedrich Merz nannte einen Zielpreis von fünf Cent pro Kilowattstunde, der drei Jahre gelten soll. Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil bezifferte

Grüne fordern längere Entlastung für energieintensive Unternehmen: Mittelstand braucht Planungssicherheit bei Strompreisen

Grüne fordern längere Entlastung für energieintensive Unternehmen: Mittelstand braucht Planungssicherheit bei Strompreisen

Die Bundesregierung prüft seit Monaten einen befristeten Industriestrompreis, um energieintensive Unternehmen vor hohen Stromkosten zu schützen. Die Grünen im Bundestag kritisieren, dass der Rahmen zu kurzfristig und zu eng gesteckt sei. Statt der vorgesehenen dreijährigen Entlastung für 50 Prozent des Stromverbrauchs fordern sie einen Brückenpreis von fünf Cent pro Kilowattstunde.

Moderates Wachstum 2026 erwartet

Moderates Wachstum 2026 erwartet

Die deutsche Wirtschaft bewegt sich nach Jahren der Stagnation auf den Weg in die Erholung. Für das Jahr 2026 rechnen führende Institute mit einem realen BIP-Wachstum von 0,9 bis 1,7 Prozent. Die Bundesregierung bleibt optimistisch bei bis zu 1,3 Prozent. Andere Prognosen, darunter der Internationale Währungsfonds und

Rehau streicht weltweit 203 Stellen

Rehau streicht weltweit 203 Stellen

Der Kunststoffspezialist Rehau setzt im Zuge einer Neuausrichtung der Sparte Building Solutions deutschlandweit mehr als 100 Arbeitsplätze ab. In Deutschland sind 101 Stellen betroffen; der Großteil entfällt auf den Standort Erlangen. Global sind 203 Mitarbeitende von den Maßnahmen betroffen. Rafael Daum, Geschäftsführer von Rehau Building Solutions, führt wirtschaftliche Unsicherheiten, Preis-

Deutsche Chemieindustrie am Tiefpunkt

Deutsche Chemieindustrie am Tiefpunkt

Die deutsche Chemieindustrie steckt in einer schweren Krise. Nach Zahlen des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) liegt die Kapazitätsauslastung derzeit bei 70 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit 1991. Die Schwelle von 82 Prozent, die für rentable Produktion nötig ist, wird deutlich unterschritten. Grundstoffhersteller sind besonders betroffen; die Pharmabranche

Deutsche Industrie vor historischem Wettbewerbsnachteil: Energiepreise und Bürokratie bremsen den Mittelstand

Deutsche Industrie vor historischem Wettbewerbsnachteil: Energiepreise und Bürokratie bremsen den Mittelstand

Mehr als jedes dritte Industrieunternehmen in Deutschland bewertet seine internationale Wettbewerbsfähigkeit als eingeschränkt. Eine ifo-Umfrage zeigt: Im Oktober 2025 gaben 36,6 Prozent der befragten Betriebe an, Nachteile gegenüber außereuropäischen Konkurrenten zu spüren. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen vor mehr als drei Jahrzehnten. Im Juli lag

Thüringen setzt auf grünen Wasserstoff

Thüringen setzt auf grünen Wasserstoff

Die thüringische Landesregierung hat vor über zwei Jahren eine klare Strategie für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Grüner Wasserstoff aus erneuerbaren Energien soll künftig eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung energieintensiver Industrien wie Glas- und Keramikbranche spielen. Doch bei der Umsetzung gibt es Verzögerungen. Unternehmen berichten von mangelnder Nachfrage, unklaren Förderbedingungen

Chemiebranche verzeichnet historischen Auftragsrückgang

Chemiebranche verzeichnet historischen Auftragsrückgang

Die deutsche Chemieindustrie erlebt die schwerste Krise seit mehr als drei Jahrzehnten. Der ifo-Auftragsindex fiel im Oktober auf minus 68,9 Punkte. Das ist der niedrigste Wert seit den frühen 1990er Jahren. Die Kapazitätsauslastung sank auf 71,7 Prozent und liegt deutlich unter der Schwelle von 80 Prozent, die als

US-Regierungsstillstand bremst Rüstungslieferungen

US-Regierungsstillstand bremst Rüstungslieferungen

Der US-Regierungsstillstand trifft internationale Rüstungslieferungen hart. Nach Berichten stocken Waffenexporte in Höhe von mehr als fünf Milliarden Dollar an NATO-Verbündete und an die Ukraine. Deutsche Zulieferer und mittelständische Unternehmen der Rüstungsbranche sehen sich mit logistischen Unsicherheiten und Vertragsrisiken konfrontiert. Der Stillstand in Washington macht deutlich, wie stark europäische Sicherheitsarchitektur von

Europas Energieversorgung: Abhängigkeit von US-LNG nimmt zu

Europas Energieversorgung: Abhängigkeit von US-LNG nimmt zu

Auf einer Energiekonferenz in Athen diskutieren europäische Minister intensiv über Lieferverträge für LNG aus den USA. Offiziell dient dies der Energiesicherheit. Analysten warnen vor versteckten Risiken. Die wachsende Abhängigkeit von US-LNG kann Unternehmen teuer zu stehen kommen. Das gilt besonders bei sinkender Gasnachfrage, Preisschwankungen und Konflikten mit Klimazielen. Langfristige Verträge

Lithium aus den Anden: Dresdner Unternehmen sichert Rohstoffe gegen chinesische Konkurrenz

Lithium aus den Anden: Dresdner Unternehmen sichert Rohstoffe gegen chinesische Konkurrenz

Deutsche Unternehmen drängen vermehrt in das südamerikanische Lithiumdreieck, um Europas Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten zu verringern. Das Dresdner Unternehmen Zinnwald Lithium GmbH hat in den argentinischen Anden eine Konzession über 70.000 Hektar erhalten, um Lithium zu erforschen. Das Vorhaben war Teil einer Wirtschaftsdelegation mit Bundeskanzler Olaf Scholz. Ziel ist

Neue China-Kommission soll Abhängigkeiten der deutschen Wirtschaft prüfen

Neue China-Kommission soll Abhängigkeiten der deutschen Wirtschaft prüfen

Die Bundesregierung plant eine gründliche Prüfung der Wirtschaftsbeziehungen zu China. Laut Unterlagen des Parlaments will die Koalition aus CDU/CSU und SPD eine Expertenkommission einsetzen. Diese soll bislang wenig beleuchtete Abhängigkeiten und Sicherheitsrisiken analysieren. Der Bundestag debattiert den Antrag am Freitag, dem 14. November. Eine Abstimmung über die Kommission könnte

Fachkräftemangel verschärft sich – Mittelstand muss Personalplanung neu ausrichten

Fachkräftemangel verschärft sich – Mittelstand muss Personalplanung neu ausrichten

Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln zeigt: Im Jahr 2024 blieben rund 250.000 Fachkräftepositionen unbesetzt. Gesundheitswesen und Bauwesen sind besonders betroffen. Zusammen entfallen fast ein Drittel der offenen Stellen auf diese beiden Branchen. Im Gesundheitssektor konnten mehr als 46.000 Stellen nicht besetzt werden. Das