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Daimler Truck leidet unter deutlichen Gewinneinbußen

Photo by Marcin Jozwiak / Unsplash

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Im Jahr 2025 verzeichnete Daimler Truck einen deutlichen Gewinnrückgang. Das Konzern­ergebnis lag bei rund zwei Milliarden Euro, nach etwa 3,1 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Umsatz sank um rund neun Prozent von 54,1 auf 49,5 Milliarden Euro. Die Zahlen zeigen die Belastung des Lkw-Markts. Auch mittelständische Speditionen und Logistikdienstleister spüren den Druck.

Nordamerika bleibt der wichtigste Markt für Daimler Truck und macht rund ein Drittel der Verkäufe aus. Hier fiel der Absatz deutlich. Er sank um 26 Prozent, während der weltweite Absatz um acht Prozent zurückging. Insgesamt wurden 422.510 Fahrzeuge verkauft, deutlich weniger als im Vorjahr. Die Gründe sind vielfältig: 25-prozentige US-Zölle auf Schwerlastfahrzeuge, weiterhin Zölle auf Stahl und Aluminium sowie eine verunsicherte Speditionsbranche, die Bestellungen aufgrund der unklaren wirtschaftlichen Lage zurückhält.

Die Zollpolitik belastet Frachtraten und damit das Geschäftsvolumen. Speditionen tun sich schwer, künftige Transportmengen zu prognostizieren. Das bremst Neuinvestitionen. Für Daimler Truck könnte sich die Erholung verzögern. Im letzten Quartal zog der Auftragseingang jedoch wieder an, was als erstes Zeichen einer Besserung gilt.

Sparmaßnahmen im In- und Ausland

Als Reaktion auf die schwierige Situation hat Daimler Truck ein Sparprogramm mit dem Namen Cost Down Europe aufgelegt. Ziel ist es, die laufenden Kosten in Europa bis 2030 um mehr als eine Milliarde Euro zu senken. In Deutschland würden rund 5.000 Arbeitsplätze abgebaut, vor allem bei Mercedes-Benz Trucks. Auch in Nordamerika werden Einsparungen umgesetzt. 2025 wurden dort Einsparungen von über 100 Millionen Euro realisiert; für 2026 plant das Unternehmen Nettoeinsparungen von mindestens 250 Millionen Euro.

Optimismus für 2026

Die Vorstandschefin Karin Rådström bleibt trotz der Belastungen zuversichtlich. Sie spricht von einer verbesserten operativen Performance in einem herausfordernden Geschäftsumfeld. Für 2026 rechnet das Unternehmen mit höheren Stückzahlen und Effizienzgewinnen. Die steigende Auftragseingangsquote im vierten Quartal gilt als erstes Zeichen einer Stabilisierung.

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