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Aktuelles

Tagesthemen vom 12.11.2025

IFO-Umfrage: Historischer Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie Eine neue ifo-Umfrage bestätigt im Oktober 2025 einen historischen Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Demnach melden 36,6 Prozent der Industrieunternehmen eine Verschlechterung gegenüber außereuropäischen Konkurrenten. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebungen 1993. Gegenüber Juli 2025 ist der

Siemens prüft Abspaltung von Healthineers

Siemens prüft Abspaltung von Healthineers

Siemens prüft eine umfassende Neuausrichtung. Der Konzern erwägt die vollständige Abspaltung der Medizintechniktochter Healthineers. Bis Ende 2025 soll eine Entscheidung stehen, wie die 71-prozentige Beteiligung künftig gehandhabt wird. Der Schritt richtet den Fokus stärker auf Industrieautomation und digitale Zukunftstechnologien. Mittelständische Unternehmen gewinnen neue Spielräume. Gleichzeitig müssen bestehende Geschäftsbeziehungen kritisch überprüft

Thüringen setzt auf grünen Wasserstoff

Thüringen setzt auf grünen Wasserstoff

Die thüringische Landesregierung hat vor über zwei Jahren eine klare Strategie für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Grüner Wasserstoff aus erneuerbaren Energien soll künftig eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung energieintensiver Industrien wie Glas- und Keramikbranche spielen. Doch bei der Umsetzung gibt es Verzögerungen. Unternehmen berichten von mangelnder Nachfrage, unklaren Förderbedingungen

Chemiebranche verzeichnet historischen Auftragsrückgang

Chemiebranche verzeichnet historischen Auftragsrückgang

Die deutsche Chemieindustrie erlebt die schwerste Krise seit mehr als drei Jahrzehnten. Der ifo-Auftragsindex fiel im Oktober auf minus 68,9 Punkte. Das ist der niedrigste Wert seit den frühen 1990er Jahren. Die Kapazitätsauslastung sank auf 71,7 Prozent und liegt deutlich unter der Schwelle von 80 Prozent, die als

US-Regierungsstillstand bremst Rüstungslieferungen

US-Regierungsstillstand bremst Rüstungslieferungen

Der US-Regierungsstillstand trifft internationale Rüstungslieferungen hart. Nach Berichten stocken Waffenexporte in Höhe von mehr als fünf Milliarden Dollar an NATO-Verbündete und an die Ukraine. Deutsche Zulieferer und mittelständische Unternehmen der Rüstungsbranche sehen sich mit logistischen Unsicherheiten und Vertragsrisiken konfrontiert. Der Stillstand in Washington macht deutlich, wie stark europäische Sicherheitsarchitektur von

Europas Energieversorgung: Abhängigkeit von US-LNG nimmt zu

Europas Energieversorgung: Abhängigkeit von US-LNG nimmt zu

Auf einer Energiekonferenz in Athen diskutieren europäische Minister intensiv über Lieferverträge für LNG aus den USA. Offiziell dient dies der Energiesicherheit. Analysten warnen vor versteckten Risiken. Die wachsende Abhängigkeit von US-LNG kann Unternehmen teuer zu stehen kommen. Das gilt besonders bei sinkender Gasnachfrage, Preisschwankungen und Konflikten mit Klimazielen. Langfristige Verträge

Tagesthemen vom 11.11.2025

Australische Experten warnen vor Risiken durch US-LNG-Abhängigkeit Eine Analyse des australischen Institute for Energy Economics and Financial Analysis warnt vor erheblichen Risiken, wenn Europa stärker auf LNG aus den USA setzt. Die EU deckt bereits 16,5 Prozent ihres LNG-Bedarfs mit Importen aus den USA. Langfristige Verträge könnten diese Abhängigkeit

Lithium aus den Anden: Dresdner Unternehmen sichert Rohstoffe gegen chinesische Konkurrenz

Lithium aus den Anden: Dresdner Unternehmen sichert Rohstoffe gegen chinesische Konkurrenz

Deutsche Unternehmen drängen vermehrt in das südamerikanische Lithiumdreieck, um Europas Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten zu verringern. Das Dresdner Unternehmen Zinnwald Lithium GmbH hat in den argentinischen Anden eine Konzession über 70.000 Hektar erhalten, um Lithium zu erforschen. Das Vorhaben war Teil einer Wirtschaftsdelegation mit Bundeskanzler Olaf Scholz. Ziel ist

Tagesthemen vom 10.11.2025

Tarifbindung bei Bundesaufträgen: Arbeitgeber drängen auf Anerkennung von Haustarifverträgen Der Bundestag berät derzeit das Bundestariftreuegesetz. Es soll Unternehmen bei öffentlichen Aufträgen des Bundes ab einer Auftragssumme von 50.000 Euro, bei Dienstleistungen ab 30.000 Euro, zur Einhaltung tariflicher Arbeitsbedingungen verpflichten. Arbeitgeberverbände fordern, dass auch betriebliche Haustarifverträge als Nachweis akzeptiert

Elektronische Patientenakte: Hausärzte warnen vor praktischen Hürden bei der Pflichteinführung

Elektronische Patientenakte: Hausärzte warnen vor praktischen Hürden bei der Pflichteinführung

Seit dem 1. Oktober 2025 sind niedergelassene Ärzte verpflichtet, Behandlungsbefunde wie Arztbriefe oder Laborwerte in die elektronische Patientenakte (ePA) zu übernehmen. Viele Praxen berichten von technischen Schwierigkeiten, Sicherheitsbedenken und unklaren Abläufen. Der Hausärzteverband warnt vor einer drohenden Bruchlandung und fordert rasche Maßnahmen, um die Systeme praxisgerecht zu gestalten. Sicherheitslücken und

Neue China-Kommission soll Abhängigkeiten der deutschen Wirtschaft prüfen

Neue China-Kommission soll Abhängigkeiten der deutschen Wirtschaft prüfen

Die Bundesregierung plant eine gründliche Prüfung der Wirtschaftsbeziehungen zu China. Laut Unterlagen des Parlaments will die Koalition aus CDU/CSU und SPD eine Expertenkommission einsetzen. Diese soll bislang wenig beleuchtete Abhängigkeiten und Sicherheitsrisiken analysieren. Der Bundestag debattiert den Antrag am Freitag, dem 14. November. Eine Abstimmung über die Kommission könnte

Fachkräftemangel verschärft sich – Mittelstand muss Personalplanung neu ausrichten

Fachkräftemangel verschärft sich – Mittelstand muss Personalplanung neu ausrichten

Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln zeigt: Im Jahr 2024 blieben rund 250.000 Fachkräftepositionen unbesetzt. Gesundheitswesen und Bauwesen sind besonders betroffen. Zusammen entfallen fast ein Drittel der offenen Stellen auf diese beiden Branchen. Im Gesundheitssektor konnten mehr als 46.000 Stellen nicht besetzt werden. Das

Tagesthemen vom 09.11.2025

IW-Studie: Fachkräftemangel bleibt trotz Konjunkturabschwung bestehen Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln belegt: 2024 blieben in Deutschland mehr als 260.000 qualifizierte Stellen in den Branchen mit den größten Engpässen unbesetzt. Rund 46.000 Stellen fehlten im Gesundheitswesen, knapp 41.300 im Baugewerbe. Zusammen bilden diese Bereiche

Traditionshersteller AEM Dessau schließt Produktion

Traditionshersteller AEM Dessau schließt Produktion

Der Dessauer Motorenhersteller AEM hat nach langwierigen Investorengesuchen das Werk endgültig geschlossen. Etwa 50 Arbeitsplätze fallen weg. Die Sanierungsbemühungen im Insolvenzverfahren blieben ohne Erfolg. Das Unternehmen war über Jahrzehnte hinweg ein Spezialist für maßgeschneiderte Antriebe. Es hinterlässt eine Lücke in der Region Dessau-Roßlau und in globalen Lieferketten der Industrie. Vom

Rechenzentren-Boom blockiert das britische Stromnetz

Rechenzentren-Boom blockiert das britische Stromnetz

Der zunehmende Bedarf an Rechenleistung für Künstliche Intelligenz treibt Großbritannien in eine Energiekrise. Internationale Technologiekonzerne wie Microsoft, NVIDIA und OpenAI investieren Milliarden in neue Rechenzentren. Das britische Stromnetz stößt an seine Grenzen. Laut Berichten der Greater London Authority, kurz GLA, sind die Kapazitäten in Teilen Londons bereits erschöpft. Besonders betroffen