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Claudia Neumann

Deutsche Chemieindustrie am Tiefpunkt

Deutsche Chemieindustrie am Tiefpunkt

Die deutsche Chemieindustrie steckt in einer schweren Krise. Nach Zahlen des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) liegt die Kapazitätsauslastung derzeit bei 70 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit 1991. Die Schwelle von 82 Prozent, die für rentable Produktion nötig ist, wird deutlich unterschritten. Grundstoffhersteller sind besonders betroffen; die Pharmabranche

Chemiebranche verzeichnet historischen Auftragsrückgang

Chemiebranche verzeichnet historischen Auftragsrückgang

Die deutsche Chemieindustrie erlebt die schwerste Krise seit mehr als drei Jahrzehnten. Der ifo-Auftragsindex fiel im Oktober auf minus 68,9 Punkte. Das ist der niedrigste Wert seit den frühen 1990er Jahren. Die Kapazitätsauslastung sank auf 71,7 Prozent und liegt deutlich unter der Schwelle von 80 Prozent, die als

Tagesthemen vom 09.11.2025

IW-Studie: Fachkräftemangel bleibt trotz Konjunkturabschwung bestehen Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln belegt: 2024 blieben in Deutschland mehr als 260.000 qualifizierte Stellen in den Branchen mit den größten Engpässen unbesetzt. Rund 46.000 Stellen fehlten im Gesundheitswesen, knapp 41.300 im Baugewerbe. Zusammen bilden diese Bereiche

Tagesthemen vom 08.11.2025

EU plant Fristverlängerung des AI Act und Entlastungen für KMU Die EU-Kommission prüft eine Verschiebung der Umsetzungsfristen des AI Acts. Kleine und mittlere Unternehmen sollen von einigen Pflichten entlastet werden. Aus einem Entwurf geht hervor, dass die Fristen für Hochrisiko-KI-Systeme um bis zu 24 Monate verlängert werden könnten. Die neuen

Bundestag beschließt Abschaffung der Gasspeicherumlage ab 2026

Bundestag beschließt Abschaffung der Gasspeicherumlage ab 2026

Der Bundestag hat am 6. November 2025 beschlossen, die Gasspeicherumlage zum 1. Januar 2026 abzuschaffen. Die Umlage entfällt künftig vollständig. Die Kosten von rund 3,4 Milliarden Euro pro Jahr werden nicht mehr über Gasrechnungen von Privathaushalten und Unternehmen erhoben. Der Staat übernimmt stattdessen die Finanzierung der Gasspeicherbefüllung aus dem

Stahlgipfel legt konkrete Schritte fest

Stahlgipfel legt konkrete Schritte fest

Der Stahlgipfel fand am 6. November 2025 im Kanzleramt statt. Er legte erste konkrete Vereinbarungen zur Stabilisierung der deutschen Stahlindustrie vor. Angesichts sinkender Produktionszahlen und zunehmender Konkurrenz durch Billigimporte aus Drittländern betonte Bundeskanzler Friedrich Merz die Notwendigkeit eines robusten Handelsschutzes auf EU-Ebene. Ziel ist die Durchsetzung von Schutzzöllen auf Stahlprodukte

Maschinenbau: Auftragsrückgang verschärft Krise

Maschinenbau: Auftragsrückgang verschärft Krise

Im September 2025 verzeichnete der deutsche Maschinen- und Anlagenbau einen deutlichen Auftragseinbruch. Nach Deflationseffekt lag der reale Rückgang der Bestellungen gegenüber dem Vorjahr bei minus 19 Prozent. Das Inlandsgeschäft schrumpfte real um 5 Prozent. Das Ausland blieb deutlich schwächer und ging um 24 Prozent zurück. Nicht-Euro-Länder kauften 27 Prozent weniger

Automobilbranche im Abwärtstrend: Arbeitsplätze sinken deutlich

Automobilbranche im Abwärtstrend: Arbeitsplätze sinken deutlich

Die deutsche Automobilindustrie steckt in einer schweren Phase. Eine Analyse von EY zeigt einen deutlichen Beschäftigungsrückgang. Innerhalb eines Jahres sank die Zahl der Beschäftigten um 6,7 Prozent. Das entspricht rund 51.500 gestrichenen Arbeitsplätzen. Seit dem Vor-Corona-Jahr 2019 hat die Branche mehr als 112.000 Stellen verloren. Keine andere

Chinas verschärfte Exportkontrollen für Schlüsselrohstoffe erschweren Lieferkettenplanung

Chinas verschärfte Exportkontrollen für Schlüsselrohstoffe erschweren Lieferkettenplanung

China hat ab dem 9. Oktober 2025 die Exportregeln für seltene Erden, Lithiumbatterien und künstlichen Graphit verschärft. Die Verschärfungen treten schrittweise in den kommenden Monaten in Kraft, ab November und Dezember 2025. Betroffen sind nicht nur Rohstoffe, die direkt in China produziert werden. Auch Produkte, die außerhalb Chinas hergestellt werden,

Südwestdeutsche Unternehmen rechnen mit sinkenden Exporten trotz leichter Erholungstendenzen

Südwestdeutsche Unternehmen rechnen mit sinkenden Exporten trotz leichter Erholungstendenzen

Die Exportwirtschaft Baden-Württembergs befindet sich in einer belasteten Phase. Eine aktuelle Befragung zeigt, dass 28 Prozent der Industrieunternehmen im Südwesten in den kommenden zwölf Monaten Exportrückgänge erwarten. Nur 24 Prozent rechnen mit Zuwächsen. Der pessimistische Ton zeigt sich besonders in den Beziehungen zu den USA: Fast die Hälfte der Betriebe