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Stellenabbau in der Automobilbranche beschleunigt sich

Die deutsche Automobilindustrie reduziert ihre Belegschaften deutlich stärker als andere Branchen. Eine aktuelle EY-Studie bestätigt diese Entwicklung. Im Jahresvergleich sank die Zahl der Arbeitsplätze um 6,7 Prozent. Das entspricht rund 51.500 Stellen. Seit 2019 sind mehr als 112.000 Jobs weggefallen. Der Rückgang ist der stärkste unter allen Industriezweigen. Gründe sind schwache Umsätze und sinkende Gewinne bei Herstellern wie Volkswagen und BMW. Der Wandel zur Elektromobilität trägt ebenfalls dazu bei. Experten warnen, der Abbau werde sich vor allem bei Zulieferern fortsetzen. E-Autos benötigen weniger Bauteile. Batterien werden vermehrt im Ausland hergestellt. Branchenvertreter fordern weniger Bürokratie. Sie verlangen mehr Unterstützung für Innovationen, damit Deutschland wettbewerbsfähig bleibt.

China will Exportbeschränkungen für Nexperia-Chips lockern

Die deutsche Industrie erhält vorübergehend Unterstützung bei der Chipversorgung. China plant Ausnahmen für bestimmte Halbleiter des niederländischen Herstellers Nexperia, die bisher Exportbeschränkungen hatten. Dies könnte Produktionsstopps in deutschen Fabriken verhindern, die durch Lieferengpässe drohten. Der Schritt folgt einem intensiven Dialog zwischen der EU und Peking. Ziel ist es, die Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten zu verringern. Für mittelständische Unternehmen bedeutet dies vorübergehende Planungssicherheit. Branchenverbände mahnen zugleich zur Diversifizierung der Lieferquellen, um künftige Engpässe zu vermeiden.

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