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Franziska Brandt

Glasfaseroffensive in Thüringen

Glasfaseroffensive in Thüringen

Thüringen will den Glasfaserausbau deutlich beschleunigen. Digitalminister Steffen Schütz hat eine Strategie bis 2030 vorgestellt. Der Thüringer Glasfaserpakt 2026 soll Land, Kommunen und Anbieter enger zusammenbringen. Ziel ist es, konkrete Ausbauziele zu definieren. Keine Region soll mehr als fünf Prozent unter dem Landesdurchschnitt liegen. Thüringen soll damit in die Spitzengruppe

Thüringen setzt auf grünen Wasserstoff

Thüringen setzt auf grünen Wasserstoff

Die thüringische Landesregierung hat vor über zwei Jahren eine klare Strategie für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Grüner Wasserstoff aus erneuerbaren Energien soll künftig eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung energieintensiver Industrien wie Glas- und Keramikbranche spielen. Doch bei der Umsetzung gibt es Verzögerungen. Unternehmen berichten von mangelnder Nachfrage, unklaren Förderbedingungen

Tagesthemen vom 11.11.2025

Australische Experten warnen vor Risiken durch US-LNG-Abhängigkeit Eine Analyse des australischen Institute for Energy Economics and Financial Analysis warnt vor erheblichen Risiken, wenn Europa stärker auf LNG aus den USA setzt. Die EU deckt bereits 16,5 Prozent ihres LNG-Bedarfs mit Importen aus den USA. Langfristige Verträge könnten diese Abhängigkeit

Elektronische Patientenakte: Hausärzte warnen vor praktischen Hürden bei der Pflichteinführung

Elektronische Patientenakte: Hausärzte warnen vor praktischen Hürden bei der Pflichteinführung

Seit dem 1. Oktober 2025 sind niedergelassene Ärzte verpflichtet, Behandlungsbefunde wie Arztbriefe oder Laborwerte in die elektronische Patientenakte (ePA) zu übernehmen. Viele Praxen berichten von technischen Schwierigkeiten, Sicherheitsbedenken und unklaren Abläufen. Der Hausärzteverband warnt vor einer drohenden Bruchlandung und fordert rasche Maßnahmen, um die Systeme praxisgerecht zu gestalten. Sicherheitslücken und

Fachkräftemangel verschärft sich – Mittelstand muss Personalplanung neu ausrichten

Fachkräftemangel verschärft sich – Mittelstand muss Personalplanung neu ausrichten

Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln zeigt: Im Jahr 2024 blieben rund 250.000 Fachkräftepositionen unbesetzt. Gesundheitswesen und Bauwesen sind besonders betroffen. Zusammen entfallen fast ein Drittel der offenen Stellen auf diese beiden Branchen. Im Gesundheitssektor konnten mehr als 46.000 Stellen nicht besetzt werden. Das

Industriestrom-Rabatt 2026: Kurzfristige Entlastung reicht nicht für den Mittelstand

Industriestrom-Rabatt 2026: Kurzfristige Entlastung reicht nicht für den Mittelstand

Ab 2026 soll ein staatlich geförderter Industriestrompreis energieintensive Unternehmen entlasten. Die Europäische Union hat Rabatte von bis zu 50 Prozent auf maximal die Hälfte des Stromverbrauchs genehmigt. Die Auflagen sind streng. Die Maßnahme richtet sich nur an einen kleinen Kreis von Unternehmen. Zur EU-Liste gehören Branchen mit hohem Carbon-Leakage-Risiko wie

KI-Investitionen treiben Wachstum im Mittelstand

KI-Investitionen treiben Wachstum im Mittelstand

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheit setzen viele mittelständische Unternehmen verstärkt auf Künstliche Intelligenz, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Branchenanalysen zeigen, dass Vorreiter bereits 30 Prozent ihres Digitalisierungsbudgets in zukunftsfähige Technologien investieren. Rund ein Viertel davon fließt direkt in KI-Projekte. Die Investitionen zeigen Wirkung: Unternehmen, die KI systematisch in Arbeitsprozesse integrieren, berichten von

Mittelstand erreicht Rekordbeschäftigung

Mittelstand erreicht Rekordbeschäftigung

Der deutsche Mittelstand hat im Jahr 2024 erstmals mehr als 33 Millionen Menschen beschäftigt und damit einen neuen Höchststand erreicht. Trotz konjunktureller Unsicherheit und steigender Kosten stärkte der Mittelstand seine Rolle als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Gleichzeitig zeigen Analysen, dass Investitionszurückhaltung und Bürokratie das langfristige Wachstum gefährden können. Stabile Beschäftigungsentwicklung

Staatlicher Industriestrompreis ab 2026 entlastet den Mittelstand

Staatlicher Industriestrompreis ab 2026 entlastet den Mittelstand

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat bestätigt, dass ab dem 1. Januar 2026 ein staatlich subventionierter Industriestrompreis für energieintensive Unternehmen in Deutschland eingeführt wird. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie zu stärken. Die Branche leidet seit Jahren unter deutlich höheren Stromkosten im internationalen Vergleich. Besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren

SPD fordert staatliche Unterstützung für Stahlbranche vor entscheidendem Stahlgipfel

SPD fordert staatliche Unterstützung für Stahlbranche vor entscheidendem Stahlgipfel

Die deutsche Stahlindustrie steht am Scheideweg. Vor dem am 6. November im Kanzleramt geplanten Stahlgipfel fordert die SPD konkrete Hilfen vom Staat. Ziel ist die langfristige Sicherung der Branche. Die Sozialdemokraten warnen vor akuten Risiken für die heimische Stahlproduktion durch hohe Energiekosten, Billigimporte aus China und den Investitionsbedarf für klimaneutrale

Wie Corporate Venture Studios den Mittelstand bei der Innovation unterstützen

Wie Corporate Venture Studios den Mittelstand bei der Innovation unterstützen

Tradierte Unternehmen stehen vor der Aufgabe, neue Geschäftsfelder zu erschließen, ohne das Kerngeschäft zu gefährden. Corporate Venture Studios liefern dazu einen klaren Rahmen. Im Vergleich zu klassischen Innovationsabteilungen arbeiten sie außerhalb der bestehenden Strukturen. Das verschafft ihnen Beweglichkeit und Entscheidungsfreiheit. So entwickeln sie neue Geschäftsmodelle und testen sie am Markt.

US-Zollerweiterung bedroht deutsche Maschinenbauer: Über die Hälfte der Exporte ab Dezember betroffen

US-Zollerweiterung bedroht deutsche Maschinenbauer: Über die Hälfte der Exporte ab Dezember betroffen

Die Ausweitung der US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumbestandteile in Maschinen belastet den deutschen Maschinenbau erheblich. Der Verband VDMA warnt, dass ab Dezember 2025 mehr als die Hälfte der Exporte in die USA von den höheren Abgaben betroffen sein könnten. Grund ist die geplante Aufnahme von rund 200 zusätzlichen Maschinenbauteilen in