zum Inhalt

Norsk Hydro schließt fünf europäische Strangpresswerke: Mittelständische Zulieferer müssen Lieferketten prüfen

Photo by Mikita Karasiou / Unsplash

Inhaltsverzeichnis

Der norwegische Aluminiumkonzern plant die Schließung von fünf europäischen Strangpresswerken bis Mitte 2026. Betroffen sind Standorte in Cheltenham und Bedwas im Vereinigten Königreich, Lüdenscheid in Deutschland, Feltre in Italien sowie Drunen in den Niederlanden. Insgesamt 730 Beschäftigte sind von der Umstrukturierung betroffen, darunter rund 220 Mitarbeitende am Standort Lüdenscheid. Hydro begründet die Maßnahmen mit der Notwendigkeit, das europäische Extrusionsnetzwerk zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken. Nach Abschluss der Maßnahme wird Hydro in Europa noch 28 Strangpresswerke und fünf Recyclinganlagen betreiben, mit etwa 7.000 Mitarbeitenden.

Gewinnen Sie neue Kunden über das Maschinen Journal
MJ Image

Das Maschinen Journal erreicht jeden Monat tausende Entscheider aus dem industriellen Mittelstand. Nutzen Sie unsere Reichweite, um Ihre Produkte genau dort zu platzieren, wo Kaufentscheidungen entstehen.

Sie wollen mehr Anfragen erzielen?

→ Jetzt Artikel anfragen

Aktuelles

Dulgers Forderung nach einer Wochenhöchstarbeitszeit

Dulgers Forderung nach einer Wochenhöchstarbeitszeit

Der Präsident der Arbeitgeberverbände, Rainer Dulger, setzt auf eine neue Arbeitszeitregel. Die wöchentliche Höchstarbeitszeit soll 48 Stunden betragen. Er hält die bisherige Achtstundenregel für veraltet und wettbewerbsfeindlich. Wochenmodelle würden mehr Flexibilität für Unternehmen und Beschäftigte bringen. Dulger betont, dass niemand zu extrem langen Tagen gezwungen wird. Der Gesundheitsschutz bleibe wichtig.

EU-Rekordstrafe gegen AliExpress

EU-Rekordstrafe gegen AliExpress

Die EU-Kommission hat dem chinesischen Onlinehändler AliExpress eine Geldbuße von 550 Millionen Euro auferlegt. Das ist die bislang höchste Strafe im Rahmen des Gesetzes über digitale Dienste. Für deutsche Mittelständler bedeutet dies eine klare Botschaft: Der Onlinehandel mit günstigen Importwaren wird stärker reguliert. Die Verantwortung für Produktsicherheit wird deutlich zugeordnet.

Was die neue Zollgebühr für Temu‑ und Shein‑Pakete für Verbraucher und Mittelstand bedeutet

Was die neue Zollgebühr für Temu‑ und Shein‑Pakete für Verbraucher und Mittelstand bedeutet

Ab dem 1. Juli 2026 gelten neue Regeln für Kleinsendungen aus Nicht‑EU‑Ländern. Pakete mit einem Warenwert unter 150 Euro unterliegen einer Pauschalgebühr von drei Euro pro Warenart. Verbraucher bemerken oft eine Kostensteigerung und längere Lieferzeiten. Gleichzeitig soll die Reform europäische Unternehmen besser schützen und gefährliche Produkte wirksamer ausschließen.