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Langfristiges KI-Wachstum bleibt ungebrochen: Markt soll bis 2028 500 Mrd. Dollar erreichen

Photo by Brian Jones / Unsplash

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Trotz Warnungen vor einer aufgeblähten KI-Blase bleibt die Aussicht auf langfristiges Wachstum bestehen. AMD-Chefin Lisa Su ist überzeugt vom Potenzial der Branche. In ihrer Keynote auf der Konferenz AMD Advancing AI 2025 hob sie die Wachstumsaussichten hervor. Der Markt für KI-Beschleuniger soll bis 2028 auf über 500 Milliarden Dollar anwachsen.

Das sei ein klares Signal gegen Spekulationen über einen nahenden Hype-Absturz. Vor allem die Inferenz, also der Einsatz bereits trainierter KI-Modelle, werde jährlich um mehr als 80 Prozent wachsen. Dadurch werde sie zum Haupttreiber der Nachfrage nach Rechenleistung.

Su wies darauf hin, dass Betreiber großer Rechenzentren Investitionen beschleunigen statt abzubremsen, wie ursprünglich erwartet.

Mit der Instinct MI350-Serie setzt AMD auf messbare Fortschritte. Die Chips sollen die Inferenzleistung gegenüber der Vorgängergeneration vervierfachen. Bei bestimmten Anwendungen arbeiten sie bis zu 35-mal schneller.

Gleichzeitig positioniert sich AMD als kosteneffiziente Alternative zu Nvidias Spitzenprodukten. Die MI355 soll bei geringeren Kosten eine höhere Leistung als Nvidias B200 und GB200 bieten.

Preisvorteil und offene Software-Plattform ROCm 7 sollen Kunden gewinnen, die Alternativen zum Marktführer suchen.

Partnerschaften mit Meta, Microsoft, Oracle und OpenAI untermauern das wachsende Vertrauen in AMDs Technologie.

Besonders die geplante Integration von 50.000 MI450-Chips in Oracles Rechenzentren ab 2026 zeigt, dass Unternehmen heute auf AMD setzen, um ihre KI-Infrastruktur auszubauen.

Zudem arbeitet AMD eng mit dem US-Energieministerium zusammen, um staatliche Projekte mit eigenen Beschleunigern auszustatten.

Diese Kooperationen seien entscheidend, um komplexe KI-Systeme praxisnah zu machen. Reine Hardware reiche nicht aus, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

Der Wettbewerb mit Nvidia bleibt hart. Zudem müssen Exportbeschränkungen der USA den Verkauf moderner Chips in China einschränken oder unmöglich machen.

Dennoch sieht das Unternehmen Chancen, seinen Marktanteil im Rechenzentrumssegment bis 2030 deutlich zu erhöhen. Analysten rechnen damit, dass der Umsatz von AMDs KI-Beschleunigern bis dahin in den Bereich Dutzender Milliarden Dollar wächst.

Wichtig sei die konsequente Umsetzung der Roadmap. Ab 2026 soll die Helios-AI-Rack-Lösung zusammen mit der MI400-Serie weitere Leistungssprünge ermöglichen.

Su schloss mit der klaren Botschaft: Wir bauen keine Technologie für den Hype. Wir arbeiten an der langfristigen Skalierung von KI in der Praxis.

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