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Vodafone stärkt Cloud-Portfolio durch Übernahme von Skaylink

Photo by Jonas Allert / Unsplash

Inhaltsverzeichnis

Der Telekommunikationskonzern Vodafone treibt seine Neuausrichtung im Geschäftskundensegment voran. Am 30. Oktober 2025 kündigte das Unternehmen die Übernahme des deutschen Cloud-Spezialisten Skaylink für 175 Millionen Euro an. Die Transaktion soll bis Ende März 2026 abgeschlossen sein. Der Schritt zeigt, wie Telcos digitale Lösungen stärker ins Angebot aufnehmen, um im hart umkämpften B2B-Markt zu bestehen.

Skaylink hat seinen Sitz in München und beschäftigt mehr als 500 Fachkräfte. Der Fokus liegt auf Cloud-Implementierungen und Cloud-Migrationen. Die Arbeiten erfolgen vor allem rund um die Plattformen von Microsoft und Amazon Web Services. Die Experten unterstützen Unternehmen beim Umzug in die Cloud und der nahtlosen Integration bestehender Systeme. Diese Kompetenzen fehlen vielen etablierten Telko-Anbietern.

Strategische Neuausrichtung im B2B-Geschäft

Für Vodafone ist die Übernahme ein Baustein der größeren Strategie. Das Unternehmen will das Wachstum in Cloud-Diensten, Managed Services und Cybersicherheit deutlich beschleunigen. Ziel ist es, den Umsatz mit Geschäftskunden im mittleren zweistelligen Prozentbereich zu steigern. Das entspricht ungefähr einer Milliarde Euro mehr jährlich. Mit Skaylink ergänzt sich das Portfolio von Vodafone Business sinnvoll: Neben Netzwerkkonnektivität bietet Vodafone künftig auch Beratung und Umsetzung für komplexe Cloud-Lösungen aus einer Hand.

Vorteile für mittelständische Entscheider

Der Schritt bringt dem Mittelstand konkrete Vorteile. Unternehmen erhalten Zugriff auf etablierte Cloud-Lösungen über einen lokal präsenten Ansprechpartner. Der Support erfolgt durch Experten direkt vor Ort in Deutschland. Zudem erweitert sich das Angebot: Weg von reinen Konnektivitätsdiensten hin zu umfassenden Lösungen für digitale Transformation. Besonders für kleinere und mittlere Unternehmen, die bei der Cloud-Migration zögern, ist die gebündelte Expertise wertvoll.

Integration mit Wahrung der Eigenständigkeit

Skaylink wird weiter unter eigenem Namen operieren. Vodafone und Skaylink werden technische Prozesse stärker standardisieren und enger verzahnen. Ziel ist eine nahtlose Integration, ohne dass Skaylink seine Marktposition aufgibt. Die Belegschaft von Skaylink, mehr als 500 Mitarbeitende, arbeitet künftig eng mit Vodafone-Experten zusammen.

Branchenweite Entwicklung

Der Trend in der Branche zeigt: Große Telekomkonzerne wandern aus ihrem klassischen Geschäft aus. Sie positionieren sich als umfassende IT-Partner statt nur als Netzbetreiber. Für technische Entscheider im Mittelstand eröffnen sich neue Möglichkeiten, die Digitalisierung mit erfahrenen Partnern vor Ort voranzutreiben.

Quellen

https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/vodafone-schliesst-vertrag-zum-kauf-von-skaylink-fuer-175-millionen-euro-ce7d5dd3df8cf622 https://eulerpool.com/vodafone-investiert-in-die-zukunft-uebernahme-von-skaylink-fuer-175-millionen-euro https://www.it-times.de/news/vodafone-uebernimmt-deutschen-cloud-spezialisten-skaylink-fuer-175-millionen-euro-174680/

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